K u n d l e r F R A U E N
K u n d l e r   F R A U E N

PREISERHÖHUNG MITTAGSTISCH HORT & KIGA

Den Beschluss des Gemeinderates, die Kosten für den Mittagstisch für Kindergarten und Hort auf € 5,- pro Portion zu erhöhen, konnten die Kundler Frauen gemeinsam mit der ÖVP vorläufig erfolgreich auf Eis legen. Erst im Herbst 2018 wurden die Tarife von € 3,50 auf € 4,00 angehoben. Im Jahr 2015 lag der Preis überhaupt noch bei € 2,50 pro Essen. Das hätte eine VERDOPPELUNG der Kosten innerhalb von 4 Jahren bedeutet! Diese Preissteigerungen sind in den Augen der Kundler Frauen auf keinen Fall mit einer familienfreundlichen Gemeindepolitik zu vereinbaren. Ein Antrag die Kosten nicht zu erhöhen, wurde von den Kundler Frauen und der ÖVP gemeinsam Ende März eingebracht.

 

Hintergrund war eine Vorgabe des Landes, da vielen Seniorenheimen im Land von den Gemeinden weniger als die tatsächlichen Kosten für externe Essen bezahlt wurden. Auf Nachfrage der Kundler Frauen beim Land, stellte sich heraus, dass die Gemeinden nicht gezwungen sind, die geforderten Preise an die Eltern oder die Senioren (bei Essen auf Rädern) weiter zu geben. Sie könnten die Differenz z.B. subventionieren oder durch eine korrekte Speisenkalkulation den tatsächlichen Kostenaufwand darlegen. 

 

Vizebürgermeisterin Barbara Trapl formulierte es in der Gemeinderatssitzung Ende Mai recht treffend: "Der Gemeinde Kundl muss ein Kind schon € 1,- wert sein!" 

 

Auch die Eltern machten sich stark - es formierte sich Widerstand im Kindergarten und im Hort und Unterschriftenaktionen sowie Whatsapp-Petitionen wurden gestartet. Zur Gemeinderatssitzung Ende Mai kamen dann auch einige Eltern als Zuhörer.

 

Aufgrund der erfolgreichen Intervention der Kundler Frauen und der ÖVP gemeinsam mit vielen betroffenen Eltern konnte die Gemeindeführung zu einem Umdenken veranlasst werden. Die SPÖ will nun eine neue Kostenberechnung abwarten, die Tariferhöhung ist vorläufig auf Eis gelegt.

 

Weitere Knackpunkte rund um das Thema Kinderbetreuung waren auch folgende Punkte:

  • Strafzahlungen von € 15,- für kurzfristige Abmeldungen im Hort und im Kindergarten
  • Änderungen von Betreuungstagen nur quartalsweise möglich
  • Schließung der 8. Kindergartengruppe im Gemeindekindergarten
  • Schließung der privaten Kindergartengruppe im Ekiz

 

Auch bei diesen Themen setzten sich die Kundler Frauen gemeinsam mit der ÖVP zum Wohle der Eltern im Gemeindevorstand ein - ein Erfolg auf ganzer Linie:

 

  • die Strafzahlungen wurden komplett fallen gelassen
  • Änderungen der Betreuungstage können nun monatlich gemeldet werden, kurzfristige Änderungen sind nach Rücksprache ebenfalls möglich
  • die 8. Gruppe im Kindergarten wird nicht geschlossen sondern eine altersübergreifende Gruppe - auch für unter 3jährige wird angedacht
  • die Schließung der privaten Kindergartengruppe im Ekiz wird lt. aktuellem Stand ebenfalls nicht von der Gemeindeführung eingefordert

 

ZERTIFIKAT "FAMILIENFREUNDLICHE GEMEINDE"

Ende November 2018 hat Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß alle neuen kinderfreundlichen Gemeinden aus ganz Österreich zur feierlichen Zertifikatsverleihung nach St. Wolfgang in Salzburg eingeladen.

 

Im November 2016 hatte der Gemeinderat ja auf Antrag der Kundler Frauen beschlossen, das Zertifikat "Familienfreundliche Gemeinde" sowie das UNICEF-Siegel "Kinderfreundliche Gemeinde" anzustreben. Familienausschuss und Jugendausschuss haben gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen für Kundl erarbeitet.

  • neue Veranstaltungen für Jugendliche
  • Babysitterkurse
  • Sonnenschutz für den Spielplatz beim Schwimmbad 
  • etc.

 

Vorerst für drei Jahre darf Kundl das Gütesiegel tragen. Bis dahin hat die Gemeinde Zeit, die angestrebten Verbesserungen Schritt für Schritt umzusetzen. Dann wird wieder neu evaluiert, um das Gütesiegel weiterhin tragen zu dürfen.

 

 

FAMILIENFREUNDLICHE GEMEINDE KUNDL

Der Prozess zur Umsetzung des Maßnahmenplanes für die Erreichung des Zertifikats "Familienfreundliche Gemeinde" ist voll im Gange. Im Frühjahr fand ein "IST-Workshop" statt, bei dem die aktuelle Situation in Kundl festgehalten wurde. Nach einer Fragebogenaktion für die Bevölkerung und eines Zeichenwettbewerbs in Kindergarten und Schulen sind beim "SOLL-Workshop" im Herbst Maßnahmen die umgesetzt werden sollen, festgelegt worden. Von den Ideen, die die KUNDLER FRAUEN eingebracht haben, werden einige verwirklicht werden!

 

  • SELBSTVERTEIDIGUNGSKURSE FÜR JUGENDLICHE UND ERWACHSENE
  • LEISTBARE NACHHILFE
  • GESTALTUNG VON GRAFFITIFLÄCHEN DURCH JUGENDLICHE UNTER ANLEITUNG VON GRAFFITIKÜNSTLERN

 

Weitere Ideen von uns, die es nicht in die engere Auswahl geschafft haben:

 

  • MOBILE PUMPTRACK FÜR SKATEBOARDS, FAHRRÄDER, ROLLER etc. am Schulgelände
  • GENERATIONENSPIELPLATZ NEBEN NEUER VOLKSSCHULE - NUTZBAR AUCH FÜR BEWOHNER VOM MITANOND
  • MOTORIKSTATIONEN AM KLAMMEINGANG
  • ASPHALTIERTER FAHRRADPARCOUR ZUM SPIELERISCHEN ERLERNEN DER VERKEHRSREGELN BEIM SPIELPLATZ LEND

Diese und weitere Ideen kommen derzeit noch nicht zur Umsetzung, vielleicht findet man jedoch mittelfristig Möglichkeiten zur Umsetzung.

 

Toller Erfolg für die KUNDLER FRAUEN!

Familienfreundliches Kundl

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, dass Kundl sich um die Zertifizierung zur Familienfreundlichen Gemeinde bemühen wird. Vorausgegangen ist dem ein Antrag der Kundler Frauen, welcher im April 2016 in den Gemeinderat eingebracht worden ist.

 

Nähere Informationen rund ums Zertifikat "Familienfreundliche Gemeinde" findet Ihr auf der Homepage des Gemeindeamtes!

Abstimmung über Car-Sharing Projekt

Bei der ersten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause ging es unter anderem um einen Grundsatzbeschluss am EU-geförderten  Interreg-Euregio Projekt Car-Sharing („Multi-Modale-Mobilitätsregion Oberbayern-Unterinntal“) teilzunehmen.

 

Die Kundler Frauen stehen diesem Thema grundsätzlich sehr positiv gegenüber – die Gemeinde würde ein Elektroauto anschaffen, welches die Bürgerinnen und Bürger wie Handy-App reservieren und nützen können. Ziel dieses „Auto-Teilens“ ist es, in Zukunft auf das Zweitauto im Haushalt verzichten zu können. Natürlich spielt auch der Umweltgedanke beim Elektroauto eine Rolle.

 

Carsharing funktioniert in großen Städten schon sehr gut, auf dem Land sieht die Struktur natürlich etwas anders aus, weshalb ländliche Gebiete für Privatanbieter bislang uninteressant sind. Um hier trotzdem mittel- bis langfristig ein funktionsfähiges Netz aufbauen zu können, ist eine öffentlich geförderte Projektlösung sicherlich eine gute Möglichkeit.

 

Detailfragen zu diesem Projekt konnte der E5-Ausschuss dem Gemeinderat nur bedingt beantworten, wichtige Punkte blieben überhaupt ungeklärt. Auf den Vorschlag der Kundler Frauen, DI(FH) Peter Teuschel von den Stadtwerken Wörgl, Initiator dieses Projektes, für die nächste Gemeinderatssitzung einzuladen, um alle offenen Fragen abzuklären um dann - bestens informiert - über eine Teilnahme abzustimmen, wurde nicht eingegangen.

 

Da es sich jedoch bei dieser Abstimmung um eine verbindliche Absichtserklärung zur Teilnahme an diesem Projekt handelt, sahen sich die Kundler Frauen gezwungen dagegen zu stimmen, da ihrer Ansicht nach der Gemeinderat zu wenig umfassend über den genauen Ablauf des Förderprojektes informiert wurde und eine überlegte Entscheidung somit nicht möglich war. Auch die ÖVP stimmte aus ähnlichen Beweggründen dagegen, die anderen Fraktionen waren dafür.

 

Die Entscheidung der Kundler Frauen richtet sich somit nicht gegen Car-Sharing, E-Mobilität oder Umweltbewusstsein, sondern ist alleine der mangelhaften Projektpräsentation ohne fundierte Hintergrundinformationen geschuldet. 

 

 

"Familienfreundliche Gemeinde" in den Startlöchern

Aufgrund des Antrags der Kundler Frauen setzt sich die Gemeinde Kundl nun mit dem Thema "Zertifizierung zur Familienfreundlichen Gemeinde" auseinander. Bereits im Frühsommer nahmen Mitglieder des Familien- und des Jugendausschusses an einem ersten Informationsabend teil, am 22. September folgt die Teilnahme am ersten Auditseminar, welches die Grundvoraussetzung für die weitere Zertifizierung darstellt. Das Projekt "Familienfreundliche Gemeinde" wird somit demnächst auf Schiene gebracht!

 

2. GR-Sitzung vom 28.4.2016

Bei der zweiten Gemeinderatssitzung am 28.4.2016 wurden von den Kundler Frauen drei Anträge eingebracht:

 

  • Zertifikat "Familienfreundliche Gemeinde"
  • Beratungsstelle für Schulprobleme (Schulstress, Mobbing) sowie kostengünstige Nachhilfe in Kundl
  • Fixe Informationsplattform in der Kundl Life für jede Gemeindefraktion

 

Die Kundler Frauen sind sehr zuversichtlich, dass der Gemeinderat die Anträge positiv behandeln wird, zumal dem Team Hoflacher schon während des Wahlkampfes die Vorschläge der Kundler Frauen in Bezug auf das Zertifikat sowie Nachhilfe bzw. Beratung bei Schulproblemen gut gefallen haben und sie diese Themen ebenfalls in ihr eigenes Wahlprogramm mit aufgenommen haben. Über die eingebrachten Anträge muss innerhalb eines halben Jahres im Gemeinderat entschieden werden.

 

Lobenswert ist auch, dass sich das Team Hoflacher und die BKL - wohl nach Druck von außen - doch noch bereit erklärt haben, die FPÖ mit einem Sitz in einige Ausschüsse zu kooptieren. Herr Rofner und sein Team hätten sonst überhaupt keine Gelegenheit gehabt, ihre Ideen und Vorschläge mit einzubringen. Von den Kundler Frauen wurde stets vehement kritisiert, jemanden von einer konstruktiven Mitarbeit von vornherein komplett auszuschließen.

 

Etwas befremdlich war die Vorgehensweise bei der Neubesetzung des Gemeindeverbandes. Bisher war es üblich, dass in diesem Gremium der Bürgermeister und die beiden Vizebürgermeister sitzen. Es wurde jedoch kurzerhand vom Team Hoflacher und der BKL entschieden, dass Vizebürgermeisterin Barbara Trapl nur als Ersatz fungieren wird und ihren Platz an Albert Margreiter vom Team Hoflacher abtreten muss. Man fand es nicht einmal nötig, Vizebürgermeisterin Barbara Trapl darüber im Vorfeld zu informieren.

 

SO ARGUMENTIERT DIE GEMEINDEFÜHRUNG

Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom 19.3.2016 - THEMA VIZEBÜRGERMEISTERWAHL

 

Bürgermeister Hoflacher: "Trapl ist als Viertgereihte 2. Vizebürgermeisterin geworden, da braucht sie sich nicht mehr zu beschweren!"

 

Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom 20.4.2016 - THEMA AUSSCHUSS-VERGABE

 

Bürgermeister Hoflacher: "Trapl war Vierte auf der Gemeinderatsliste und ist nur durch den Verzicht von Alexander Lindner auf den ersten Platz gekommen!"

 

Und über die Kundler Frauen:

"Die Kundler Frauen haben nur durch die Koppelung ein zweites Mandat bekommen. Da frage ich mich ob das der Wählerwille war."

OPPOSITION WIRD IGNORIERT!

Bei der Wahl der Ausschussobleute werden in Kundl die ÖVP und die Kundler Frauen komplett übergangen. Weder Vizebürgermeisterin Barbara Trapl noch Helene Astner wurden von Bürgermeister Hoflacher zu einem Gespräch eingeladen. 

 

Die Volkspartei Kundl erhält mit 3 Mandaten keinen Ausschuss - Trapl hätte nur unter der Bedingung, freiwillig auf das Amt der Vizebürgermeisterin zu verzichten, einen Ausschuss erhalten. Das war der Deal, der ihr von Hoflacher angeboten wurde. Auch die Kundler Frauen schauen durch die Finger - trotz 2 Mandaten werden sie keinen Ausschuss leiten. Die Freiheitlichen werden überhaupt ignoriert und dürfen nicht einmal in den Ausschüssen mitarbeiten.

 

Anders sieht es bei der BKL aus - mit ebenfalls 2 Mandaten und nur jeweils 1 Mitglied in den Ausschüssen stellen Dessl und seinTeam mit kräftiger Unterstützung vom Team Hoflacher gleich 3 von 9 Obleuten. Die ehemalige Bauernliste hat also einen starken roten Anstrich erhalten, von einer Unabhängigkeit der Liste kann wohl keine Rede mehr sein.

 

"Wir sind offen für alles und können wirklich mit jedem - aber die allseits gewünschte gute Zusammenarbeit wird unter diesen Umständen schwierig werden" ist Helene Astner von den Kundler Frauen mit der Vorgehensweise der Bürgermeisterliste nicht einverstanden. Vzbgm. Trapl: "Sogar der Überprüfungsausschuss, der in Kundl stets von der stärksten Oppositionspartei geleitet worden ist, wird nun von der BKL geführt. Andere Fraktionen von einer effektiven Mitarbeit komplett auszuschließen - so etwas hat es in Kundl noch nie gegeben!"

 

Die Volkspartei kommt zusammen mit den Kundler Frauen und den Freiheitlichen auf rund 900 Wählerstimmen - diese Kundler Bürgerinnen und Bürger werden vom Team Hoflacher mit Hilfe der BKL total ignoriert. "Es ist der demokratische Wunsch, dass wir alle zum Wohle der Kundler Bevölkerung entsprechend mitgestalten und mitarbeiten dürfen!" so Trapl.

 

Pikante Details am Rande: Die Verteilung, Besetzung und Leitung der Ausschüsse wurden von Hoflacher und Dessl bereits VOR den Ausschuss-Wahlen festgelegt! Hoflacher und sein SPÖ-nahes Team stellen in 9 Ausschüssen 27 Mitglieder, davon sind nur 4 Frauen.

 

 

 

FRAUENPOWER IM GEMEINDERAT

Die Kundler Frauen dürfen mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein - ihr Ziel mehr Frauen in den Gemeinderat von Kundl zu bringen, ist voll aufgegangen. Ab sofort reden anstelle von nur zwei Frauen vier Frauen im Gemeinderat mit und im Gemeindevorstand wird Gleichberechtigung nun wörtlich genommen - drei der insgesamt sechs Vorstandsmitglieder sind Frauen! Der Vorstand wurde bei der konstituierenden Sitzung auf 6 Plätze erweitert um der BKL ebenfalls ein Mandat zu ermöglichen. Wäre es bei 5 Sitzen wie in der  letzten Periode geblieben, wären die Frauen im Vorstand sogar in der Mehrheit gewesen :-)

 

Mag. Alexander Lindner hat sein Mandat nach der Wahl zurückgelegt - seinen Platz als Listenführerin hat Mag. Barbara Trapl übernommen. Ein tolles Signal ist die Wahl von Trapl zur 2. Vizebürgermeisterin - mit Hilfe der Kundler Frauen und der FPÖ konnte sie sich diesen Titel sichern.

 

Bei der konstituierenden Sitzung wurden neben der Wahl der Vizebürgermeister (1.Vize Michael Dessl, 2. Vize Barbara Trapl - Team Hoflacher verzichtete zugunsten der BKL auf einen eigenen Kanditaten) auch die Ausschüsse festgelegt. Es gibt künftig 9 Ausschüsse mit je 6 Sitzen - diese werden nach dem d'Hondtschen System vergeben. Das bedeutet, dass die Kundler Frauen Anspruch auf einen Sitz pro Ausschuss haben. Die Obleute der einzelnen Ausschüsse werden in einer separaten Sitzung aus der Mitte der Ausschussmitglieder gewählt.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kundler Frauen